Böblinger Straße 85 um 1920 |
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Als Konditormeister Willi Schurr mit seiner Frau Lore im Jahre 1954 das Haus in der Böblinger Straße 85 ersteigerte und nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Februar 1955 eröffnete, hat er wahrscheinlich noch nicht daran gedacht, daß sein Geschäft heute mittlerweile in der dritten Generation erfolgreich weitergeführt wird. |
Stuttgarter Nachrichten, 18.02.1955 |
Die Frimengründer |
Konditormeister Willi Schurr, das seine Lehrzeit in Göppingen im Café Heidle verbrachte und 1935
die Meisterschule in Stuttgart besuchte, legte großen
Wert auf Quatität und die Verarbeitung von frischen Früchte, vor allem auch bei der Eisherstellung die bereits ab 1959 im eigenen Hause begann.
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Zu damaliger Zeit war das Café Schurr nicht nur ein beliebtes Tagescafé
sondern vor allem in den Abendstunden gut besucht.
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Die zweite Generation des Unternehmens wurde eingeleitet, als 1963 der gelernte Konditormeister Franz Wulf in das Hause Schurr einheiratete und mit Frau Ilse das Geschäft 1973 übernahm und ausbaute.
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Konditorei - Café Schurr - Ein Kleinod in der Vorstadt
Zeitungsbericht von 1974 Stuttgart. Die Böblinger Straße im südlichen Teil der Schwabenmetropole ist eine typische Vertreterin jener Geschäftsstraßen außerhalb der City in der Vorstadt.
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Im Jahr 2000 hat Konditormeister Michael A. Wulf das Geschäft übernommen.
Auch er hat, wie sein Großvater und Vater sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Er machte seine Lehre im Café Königsbau und absolvierte die Meisterschule in Stuttgart.
Dazwischen sammelte Michael Wulf weitere Erfahrungen in anderen Betrieben. So erlernte er in Lindau das Eismachen und entdeckte in Garmisch-Patenkirchen neue Tortenvariationen. In Rottach am Tegernsee beeindruckte den schwäbischen Konditor die rationelle Arbeitsweise, ohne dabei auf Fertigmehle oder andere Zusatzstoffe zurückzugreifen.
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